2012/03/18


Überall Menschen um mich herum, trotzdem spüre ich die Blicke. Keinen Schritt kann ich gehen, ohne dass man mich verfolgt. " Ist es das richtige was ich tue?" frage ich. Niemand hört mich. Die Musik ist zu laut. Mein Kopf nach unten gesenkt, meine Füße schmerzen vom tanzen in den ungeheuer hohen Schuhen. Aber ich wollte ja gut aussehen. Neben mir steht sie, die Liebe meines Lebens, nicht einmal 10 centimeter von mir entfernt. Mit einem lächeln schaut mich einer der Barkeeper an - mit diesem auffordernden Blick, ihm zu sagen, was ich bestellen möchte. " Das Glas zurück, und einen Wodka-O " entgegne ich mit einem solchen Lächeln, dass seinem gleicht. Ein gespieltes Lächeln. Ich muss so tun als ob. Das tue ich schließlich immer. Wieder merke ich einen dieser Blicke. Was ich in meinem bisherigen Leben falsch gemacht hab, weiß ich nicht. So wie alle anderen bin ich aber nicht, sagte er mal. Ich bin gestört, beziehungsunfähig und suizidgefährdet würde ich ihm gern antworten. Jedoch sehe ich ihn nur an. Wieder werde ich an die Seite gezogen, angeschrieen und festgehalten. Mache ich eigentlich alles falsch? Der Alkoholpegel steigt. Seine Nähe ist so schön.  Immernoch bleibt die Frage, wie ich nach haus komme. Laufen wollte ich, doch sie meinen mir könnte etwas passieren. 
Was wäre wenn?

Wenn ich die Chance gehabt hätte zu sterben, hätte ich sie nutzen sollen? 

Kommentare:

  1. Der Blog ist wirklich schön
    Sehr tolle Text.Wirklich gut geschrieben.
    Hey,ich schrieb auf meinem Blog auch öfter eigene Texte,ich lass dir mal einen Link da.Kannst ja mal vorbei schauen.

    xoxo

    Lu

    http://butterkuchenlady.blogspot.de/2012/03/furchtlos.html

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    1. Danke. (: Ich werd dann mal vorbei schauen. xoxo Emily

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