2012/11/04

Dein Blick ist eiskalt, tschüss sagst du, und erwartest dass ich gehe. Ob ich dir so egal bin, dass ich einfach gehen soll, frage ich dich, und ob wir noch eine rauchen wollen. Du entfernst dich von mir, läufst nervös hin und her, in deiner Stimme höre ich die Aggression und ich stehe einfach nur da, verdränge die Tränen und frage dich ob das alles stimmt. Warum mir sowas erzählt wird, und was ich dafür kann. Das ich dich nicht verstehe wiederholst du immer wieder, und ich will dich nicht verstehen. Weil ich das Mädchen an deiner Seite sein möchte, ich aber genau weiß, dass jetzt alles vorbei ist. Ich will das alles gut ist, sie aus meinem Leben verschwindet. Aber sie zerstört unsere Liebe. Du kommst näher und umarmst mich. Das ich dich liebe, flüstere ich. Aber du bleibst still. Du sagst nichts. Dann sage ich dir, dass du mich eh nicht willst, weil du mir gegenüber nie so reagiert hast. Du drehst dich weg, fluchst, und schreist mich an.Komisch, dass ich nichtmal weinen konnte. Nicht eine Träne. Ich blieb einfach kalt. Schweigen, dann erzählst du wieder irgendwas, was ich doch garnicht wissen möchte. Dann nimmst du meine Hand und sagst in einem wahnsinnig strengen Ton, dass ich dich ansehen und aufhören zu flennen soll. Ich soll den scheiß lassen, waren deine Worte. Meine Versuche dich zu küssen scheitern. Ich habe dich verloren. Nach einer Ewigkeit und zig tausenden Vorwürfen küsst du mich doch. Ich stieg aus. Dann warst du weg. Wahrscheinlich für immer. Ich wollte vor dir nicht weinen, aber als ich die Autotür zuknallte liefen die Tränen ununterbrochen meine Wangen hinab. Ein paar Schnitte später floss auch das Blut die Arme hinab. Ich werde nie gut genug für dich sein. Niemals. 

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